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Referent_in für Forschung zur Transformation des Energiesystems (w/m/d)

Unternehmen
Germanwatch e. V.
Berlin oder Bonn, Deutschland

Jobbeschreibung

+++ 32-40 h/Woche +++ Arbeitsort Berlin oder Bonn +++
+++ Beginn möglichst zum 1.4.2021 - befristet bis Ende März 2022+++

Germanwatch ist eine international tätige Umwelt- und Entwicklungsorganisation mit Büros in Bonn und Berlin. Für unsere Arbeit im Forschungsprojekt ENSURE und im Dialog-Projekt „Debatte Stromnetze Gestalten“ suchen wir eine/n Referent_in für Forschung zur Transformation des Energiesystems (w/m/d).

Die im Rahmen der Energiewende ausgegebenen Zielstellungen können nur erreicht werden, wenn die Anzahl und Leistung der installierten Erneuerbare-Energien-Anlagen erheblich zunimmt. Um die Versorgungssicherheit weiterhin gewährleisten zu können, sind weitreichende Veränderungen des Energiesystems und insbesondere des Stromnetzes erforderlich.

Das Kopernikus-Forschungsprojekt ENSURE wird von einem interdisziplinär zusammengesetzten Konsortium aus etablierten Partnern der Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft umgesetzt. Es widmet sich der Erforschung und Erprobung von neuen Stromnetzstrukturen. Eine wichtige Methode im Projekt ist die Szenarienbildung, in der die Erwartungen relevanter Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft koordiniert werden. In Szenarien werden häufig Sprunginnovationen implizit angenommen. Dies sind Innovationen, die auf tiefgreifenden technologischen, wirtschaftlichen, politischen oder gesellschaftlichen Neuerungen beruhen. Einen Schwerpunkt im Projekt bildet außerdem die Erprobung von Innovationen in Form einer Demonstration im realen Netz, sowie deren transparente und erfolgreiche Kommunikation vor Ort.

Germanwatch ist außerdem Gründungsmitglied der Renewables Grid Initiative (RGI), in der seit 2009 zivilgesellschaftliche Organisationen und Netzbetreiber kooperieren, um gemeinsam daran zu arbeiten, dass der für die Energiewende notwendige Netzausbau im Einklang mit naturschutzfachlichen Belangen und in einem transparenten Verfahren geschieht. Seit vier Jahren läuft das Projekt "Debatte Stromnetze gestalten", in dem wir in mehreren Regionen in Deutschland im Austausch mit lokalen und regionalen Akteuren und begleitend einem entsprechenden Dialog auf Bundesebene sind.

Zu Ihren Hauptaufgaben gehören:

  • Wissenschaftliche Forschung zum Thema Sprunginnovationen im Energiesystem mittels qualitativer angewandter Methoden (Umfragen, Stakeholder-Workshops). Das beinhaltet die Identifikation und Bewertung von technischen, politischen und gesellschaftlichen Sprunginnovationen im Energiesystem und die Stakeholder-basierte Identifikation und Priorisierung gesellschaftlicher Akzeptanzfaktoren der identifizierten Sprunginnovationen.
  • Kritische Reflexion und Re-Interpretation der langfristigen Transformationsszenarien im Projekt ENSURE vor dem Hintergrund der identifizierten Sprunginnovationen.
  • Weiterentwicklung einer Kommunikationsstrategie der Netzdemonstration.
  • Inhaltliche Betreuung einer Dialog-Website und Beantwortung von Bürger*innenanfragen zur Netzdemonstration.
  • Kommunikation und Kooperation mit Projektpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft.
  • Organisation und Konzeption von Stakeholder-Workshops zu verschiedenen Themen, die im Kontext der Transformation des Energiesystems relevant sind.
  • Unterstützung bei der Erstellung von fachlichen Hintergrundpapieren im Team.
  • Erarbeitung von Kommunikationsmaterial für Politik und Bürger*innen.

Sie bringen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen in den folgenden Bereichen mit:

  • Abgeschlossenes sozial-, kommunikations-, wirtschafts- oder politikwissenschaftliches Studium oder vergleichbare Kenntnisse
  • Wissenschaftliche Arbeitsweise
  • Nachgewiesene Kenntnisse zu Energiesystemen
  • Erfahrungen mit sozialwissenschaftlichen Methoden: Umfragemethoden (z.B. Delphi), Veranstaltungsorganisation, Bürger_innenkommunikation
  • Erfahrungen in der Arbeit mit Nichtregierungsorganisationen, wissenschaftlichen Einrichtungen /Universitäten und Unternehmen von Vorteil
  • Erfahrungen mit wissenschaftlicher Projektarbeit von Vorteil
  • Kenntnisse in den Bereichen Zukunftsforschung, Innovationsmanagement und/oder -scouting sind von Vorteil
  • Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Fähigkeit zur zielgruppengerechten Kommunikation
  • Organisations- und Planungskompetenz sowie Kreativität und Teamfähigkeit
  • Stilsichere Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau, sehr gute Englischkenntnisse
  • Berufserfahrung wird nicht zwingend vorausgesetzt, soweit obige Kenntnisse aus Studium und Praktika oder ehrenamtlichen Tätigkeiten erworben wurden.

Bewerbungen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte und von People of Color begrüßen wir ausdrücklich. Wir bieten hohe Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsorts sowie Unterstützung bei technischen Hilfsmitteln.

Gewünschter Beginn ist der 01.04.2021 - nach Absprache ist auch ein späterer Einstieg möglich.

Wir bieten eine in Anlehnung an den öffentlichen Dienst vergütete und auf 12 Monate befristete Anstellung in Vollzeit/Teilzeit (32 - 40 Stunden pro Woche). Arbeitsort ist Berlin oder Bonn - aktuell arbeiten wir aufgrund der Pandemie überwiegend mobil. Wir bieten hohe Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeit und der Unterstützung bei technischen Hilfsmitteln. Sie erwartet die Möglichkeit, zusammen mit einem engagierten, sympathischen Team auf wichtige gesellschaftliche Debatten und Prozesse wirksamen Einfluss zu nehmen.

Ihre Bewerbung schicken Sie uns bitte bis zum 14.03.2021 zusammen mit dem ausgefüllten Bewerbungsfrage­bogen, den Sie unter www.germanwatch.org/de/19864 im Downloadbereich abrufen können (Kontakt bei technischen Problemen: Ulrike Koll, koll@germanwatch.org). Der Bewerbungsbogen ist das zentrale Dokument und unverzichtbarer Teil Ihrer Bewerbung. Er enthält weitere wichtige Hinweise zum Bewerbungsverfahren.

Die Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich an folgenden Terminen stattfinden (per Video):

Erste Gesprächsrunde: 19.03.2021

Zweite Gesprächsrunde (mit einer Auswahl von Bewerbenden der 1. Runde): 23.03.2021

Weitere Informationen über Germanwatch: www.germanwatch.org



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