Dass ihr bei uns auf der Website gelandet seid, freut uns zunächst einmal sehr. Das heißt aber wohl auch, dass ihr gerade einen neuen Job sucht oder euch beruflich neuentdeckt wollt. Immer mehr Menschen suchen einen Job, der ihnen nicht nur den Lebensunterhalt einbringt, sondern indem sie sich auch individuell entfalten können und ihnen ein gutes Gefühl gibt. Gesucht wird, wie man so sagt, der Job mit Sinn.

Aber was das, ein Job mit Sinn? Selbstverwirklichung? Mit der Arbeit einen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen? Gutes tun oder anderen Menschen direkt helfen? Kurz: Viele wollen mit ihrer Arbeit etwas Positives in die Welt und in ihr eigenes Leben zu bringen.

Nur wo fängt man da an zu suchen? Vielleicht am besten bei sich selbst, um den eigenen Sinn und die Erfüllung in der Arbeit zu finden.

Der Ausblick auf den Arbeitsmarkt kann einen schnell verwirren und vielleicht sogar nervös machen. Besonders viele Menschen interessieren sich für eine Beschäftigung im so genannten Dritten Sektor oder im Non-Profit-Bereich (weder zum Staat noch zur Marktsphäre gehörend). Zum Dritten Sektor zählen in Deutschland mehr als 600.000 Organisationen, in denen über 2,6 Millionen Menschen beschäftigt sind.  Dazu gehören Wohlfahrtsverbände, eingetragene Vereine, Gewerkschaften und sonstige Interessenvertretungen, politische Parteien, Kunst und Kulturorganisationen sowie kirchliche Einrichtungen, aber auch Unternehmen, gemeinnützige Krankenhäuser oder Pflegeheime. Der Anteil am Bruttosozialprodukt lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2012 gerade einmal bei 4,1%. Diese Zahlen gibt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden in Die wirtschaftliche Bedeutung des Dritten Sektors (2012) an. Gerade im Dritten Sektor sind die Stellen allerdings noch seltener als beispielsweise in der freien Wirtschaft und auch hart umkämpft, eben weil sie so gefragt sind.

Bei einer so schwierigen Lage zahlt es sich aus, mehr über sich und die eigenen Fähigkeiten zu erfahren. Und so tun sich schnell auch neue Möglichkeiten bei der Suche nach einem passenden Arbeitsplatz auf. Auch wenn es nicht für jeden auf Anhieb den Traumjob mit einem guten Zweck gibt, kann man mit seiner Arbeit glücklich werden.

Denn Arbeit trägt auch zur Befriedigung sozialer, kultureller und persönlicher Bedürfnisse bei und somit auch zur Zufriedenheit und physischer sowie psychischer Gesundheit. Laut der Forschung der Psychologin Carol Ryff, die sich intensiv mit der seelischen Zufriedenheit beschäftigt, führen folgende sechs Punkte zum Wohlbefinden:

  • Selbstakzeptanz
  • Soziale Beziehungen
  • Autonomie
  • Lebenszweck
  • Aktive Gestaltung der Umwelt
  • Persönliches Wachstum

All diese Punkte können auch bei Suche nach einem erfüllenden Job und der Zufriedenheit bei einer Tätigkeit eine wichtige Rolle spielen. Wir wollen uns hier näher die schweren Fragen zu Arbeit, Sinn und Glück anschauen:

Finde den Job mit Sinn: Werde der Du bist

Glück in der Arbeit: Such Dir den Flow

Mit Selbstverwirklichung zum Traumjob? Gelingen und Scheitern

Entscheide selbst: Bauch, Kopf oder Herz?