Thema Interviews

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Interview mit Maren Drewes

»Ein Grundstein kritischen Denkens ist die genaue Beschreibung und Analyse der eigenen Wahrnehmung«

Manchmal merkt man in der Zusammenarbeit, dass man über unterschiedliche Dingen spricht oder für Probleme keine griffige Lösung findet. Um Werte, Leitbilder und Strategien entwerfen zu können, die langfristig wirken, ist ein erster Schritt klar von derselben Sache zu reden. Maren Drewes führt mit "Kritisches Denken für Organisationen" Vorstellungen zusammen und baut ein besseres Verstehen unter den Kollegen auf. Ihrer Agentur bietet Beratung, Moderation und Training nicht nur für NGOs an. Mit ihrem kreativen Konzept zeigt sie, was Geisteswissenschaftler jenseits von Bibliotheken und Museen leisten können.


Interview Rhea Moore & Nina Sahler

MATES OF NATURE: »Durch einen Urlaub in Portugal haben wir Kork als Textil kennengelernt«

Portugal ist das Ursprungsland des Korks. Auf ihrer Reise entlang der sehr alten Korkeichenwälder haben Nina Sahler und Rhea Moore auch gelernt, dass die Nutzung der Korkrinde auf vielfältige Weise Tiere und Umwelt schützen kann. Damit hatten sie das passende Material für ihre Idee gefunden, vegane Mode nachhaltig zu produzieren. Unter dem Label MATES OF NATURE vertreiben sie ihre ersten eigenen Taschen. Für die Herstellung arbeiten die beiden Gründerinnen mit einem kleinen traditionellen Betrieb in Portugal zusammen. In ihrem gesamten Unternehmen spielt Nachhaltigkeit eine große Rolle und wird auch in den kleinen Dingen umgesetzt. Obwohl sie das Startup derzeit noch neben ihren Jobs führen, sind sie stolz auf ihre ersten Erfolge.


Interview Ladislav Ceki

Entwicklungshilfe: »Das was realistisch möglich ist hier vor Ort, das ist so unser Job«

Ladislav Ceki hat über 40 Jahre Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit mit Blick auf die Internationale Politik. Als Geschäftsführer des "Eine Welt Forums Düsseldorf e.V." betreut er zahlreiche Projekte und Initiativen, die sich auch international engagieren. Er hat dazu beigetragen Themen der Entwicklungspolitik in der Landeshauptstadt zu etablieren und weiß aus langer Erfahrung, wie man Mensch für eine Sache gewinnt. Im Gespräch mit ihm erfährt man, wie sich die Eine-Welt-Arbeit verändert hat und Ehrenamtliche und Initiativen sich vernetzen können.


Interview Ministerium für Glück und Wohlbefinden

Glücklich und zufrieden? »Ich glaube, dass das Glück schon noch zu wenig Platz hat«

In der Politik selbst spielen Glück und Zufriedenheit bisher nur eine kleine Nebenrolle. Als Ministerin für Glück und Wohlbefinden rückt Gina Schöler die Frage, »Was macht mich glücklich?« in den Mittelpunkt. In Workshops und Seminaren motiviert sie die Teilnehmer bei sich selbst nachzuhorchen. Denn Glück kann jeder nur individuell erleben und dafür muss man sich auch Zeit nehmen. Wie sich Glück und Beruf gemeinsam erleben lassen, drängt sich da regelrecht auf.


Interview mit Sabine Raskob

Essen wird Grüne Hauptstadt Europas 2017: »Das hatte es in der Geschichte des Awards zuvor noch nie gegeben.«

Mit der Auszeichnung zur "Grünen Hauptstadt Europas" hat die Ruhrgebietsstadt Essen bewiesen, dass sich Industrievergangenheit und nachhaltiger Strukturwandel nicht ausschließen und räumte bei der EU-Kommission mit alten Klischees auf. Im kommenden Jahr soll durch zahlreiche Projekte und Events gemeinsam mit den Bürger*innen der Stadt langfristig eine Sensibilisierung für das Thema Nachhaltigkeit geschaffen werden.


Interview mit Greentable

Nachhaltiger Restaurantführer: »Mit Greentable soll nachhaltiger Genuss auch in der deutschen Gastronomielandschaft Einzug halten«

Nachhaltiger Konsum im Supermarkt-Einkauf? Aufgrund der Fülle an Informationen und der Vielzahl an Siegeln und Symbolen (z.B. Bio- oder Fair Trade-Zertifizierungen) haben es Verbraucher immer leichter, sich für nachhaltige Alternativen zu entscheiden. Beim Restaurantbesuch ist es für den Gast in den meisten Fällen nicht unmittelbar nachvollziehbar, woher das Essen auf dem Teller eigentlich kommt. Auf der anderen Seite servieren bereits viele Gastronomen ganz selbstverständlich z.B. nachhaltige Produkte aus ihrer Region, ohne dass dieser Qualitätsvorzug den Gästen sichtbar gemacht wird. Genau dort schafft die Internetplattform "Greentable" Transparenz.


Zivilgesellschaft

Sharing Economy: »[…] eine echte Alternative zum Konsumwahnsinn«

Mit anderen teilen, was man selten braucht, ausleihen, statt ständig neu kaufen? Das ist die Idee der Sharing Economy, die immer weiter wächst. Die App "thangs - stuffsharing with friends" macht es kinderleicht über die eigenen Freunde Gegenstände aller Art zu ver- und entleihen. Entwickelt wurde die iOS und Adroid App von Sammy Schuckert und David Paul. Im Interview erfahrt ihr, wie ihre Welt des Teilens per Smartphone funktioniert.


Interview mit Patrick Held

Universität Bayreuth auf dem Weg zur Nachhaltigkeit: »Ich denke, unsere Ansätze lassen sich auf alle europäischen Hochschulen übertragen.«

Hochschulen nehmen als Zentren der Forschung und Bildung eine wichtige gesellschaftliche Vorbildfunktion ein. Die Universität Bayreuth hat mit ihren Nachhaltigskeitsstrategien bereits viele Akteure zusammen bringen und wichtige Schritte in Richtung nachhaltiger Hochschulentwicklung gehen können.


Konstruktiver Journalismus

»Darin unterscheidet Tea after Twelve sich von anderen Medien: Wir suchen nach Lösungen«

Die Welt scheint voller Probleme zu sein, die wie unüberwindbare Abgründe in der Landschaft stehen. Dieses Bild wird uns oft in den Medien vermittelt. Sarah Klein und Eva-Maria Verfürth berichten in ihrem unabhängigen Online-Magazin "Tea after Twelve" über Menschen, die überall auf dem Globus an Lösungen und neuen Ideen arbeiten. Mit einem konstruktiven Journalismus wollen sie bei den Lesern neue Perspektiven wecken.


Interview mit Van Bo Le-Mentzel

»Ich wollte wissen, ob ich anders arbeite, wenn ich weiß, dass ich nichts mehr muss«

Von dem Architekt und Karma-Ökonom Van Bo Le-Mentzel stammt die Idee für Fair Trade produzierte Karma Chakhs oder für die Hartz IV Möbel. In einem Selbst-Experiment hat er ein Jahr lang ohne Lohn gearbeitet, um zu erfahren ob man dadurch kreativer und freier an die Arbeit geht. Auf der "UTOPIKON - Die Utopie-Ökonomie-Konferenz" gibt er einen Workshop und teilt seine Erfahrungen mit den Teilnehmern. Für die Veranstaltung anmelden könnt ihr euch bis zum 5. September! Mehr über Van Bo und seine Ideen, Inspirationen und Projekte gibt’s im Interview.


Interview mit Frances Berger

Mit dem Heimwegtelefon durch die Nacht: »Zum Glück haben wir einen Neustart gewagt«

Viele die nachts alleine unterwegs sind greifen schnell zum Handy, wenn sie sich auf ihrem Weg unsicher fühlen. Möchte man niemanden aus dem Bett klingeln, kann man die Nummer von "Heimwegtelefon" wählen. Die Mitarbeiter der Hotline begleiten einen am Telefon bis zur Haustür.


Interview mit Patrick Bungard

Beratung für Non-Profits: »Die Helden sind die, die wir beraten, nicht die Berater«

Kleine Organisationen oder Initiativen starten oft mit wenig Geld und vielen Fragen. Non-Profit-Akteure erhalten bei "Heldenrat – Beratung für soziale Bewegungen e. V." eine kostenlose, professionelle Beratung, die ihre Organisation für die Zukunft stärkt. Der ehrenamtliche Verein sucht zudem selbst Helfer. Auch Studierende, die erste praktische Erfahrungen sammeln wollen, sind willkommen.


Interview mit Üwen Ergün

KinderRechteForum macht Kinder stark: »Unser Ziel ist es, dass jedes Kind seine Rechte kennt und sich dafür auch einsetzen kann«

Mit einem vielseitigen Konzept setzt sich Üwen Ergün, Gründer des KinderRechteForums (KRF), zusammen mit seinem Team für die Rechte der Kinder ein und bietet Kindern und Jugendlichen eine erste Anlaufstelle bei Problemen und Sorgen.


Interview with Ela Kurtcu

Studying Responsible Management: »To be “responsible”, organizations should have an overall approach and integrate responsible management principles in every department and function.«

The awareness of sustainability, business ethics and Social Entrepreneurship is constantly growing in Germany and other European countries. Therefore, Ela Kurtcu sees great potential of good corporate governance in the private sector, administration and NGOs. She is adegree program coordinator at the private Steinbeis University Berlin ICRM that offers the CSR Masters Course "Responsible Management".


Interview mit Ela Kurtcu

Nachhaltigkeitsmanagement studieren: »Um „Verantwortungsbewusst“ zu sein, sollten Organisationen ein Gesamtkonzept haben und verantwortungsvolle Management-Prinzipien in jede Abteilung und Funktion integrieren.«

Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit, Wirtschaftsethik und Soziales Unternehmertum wächst in Deutschland und anderen Ländern Europas an. Ela Kurtcu sieht daher großes Potenzial der verantwortungsvollen Unternehmensführung in der freien Wirtschaft, Verwaltungen und NGOs. Sie ist Studiengangskoordinatorin an der Steinbeis University Berlin ICRM, die als private Universität den CSR-Masterstudiengang "Responsible Management" anbietet.