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Jahrestagung 2020 der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik: "Zeitpolitik im/in Betrieb - Atmende Lebensläufe ermöglichen!" vom 22. – 23.10. in Mülheim (a.d.Ruhr) und online

Eingereicht von Charlotte_Clarke | 24. September 2020
Link: http://www.zeitpolitik.de/pdfs/DGfZP_JT2020_flyer.pdf
Corona hat es uns vor Augen geführt: Die sogenannte Care-Krise trifft überlastete Eltern und pflegende Angehörige, erschöpfte Arbeitskräfte, fehlende Pflegekräfte. Das gegenwärtige Zeitregime ‚bestraft‘ gerade Frauen, die ihre Arbeitszeit aufgrund von Sorgeaufgaben unterbrechen oder verkürzen oder versuchen, alles „unter einen Hut“ zu bekommen. Zudem macht die wachsende Digitalisierung Lebenslanges Lernen zur Notwendigkeit. Wie sinnvoll ist ein derart verdichtetes Erwerbsleben, wenn dabei lebenswichtige Dinge wie die Sorge für andere und für sich selbst zu kurz kommen? Erwerbsverläufe müssten entzerrt, Arbeitszeiten den jeweiligen Lebensphasen und -situationen besser angepasst werden. Auf der Jahrestagung 2020 der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik (DGfZP) in Kooperation mit dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen diskutieren verschiedene Expert*innen und Praktiker*innen Good Practice-Ansätze für eine faire Zeitpolitik in Unternehmen. Zudem wird das Modell der "Optionszeiten" näher beleuchtet und Umsetzungschancen und -barrieren von betrieblicher Seite diskutiert. Termin: 22. bis 23. Oktober in Mülheim a. d. Ruhr + Online-Übertragung. Kosten: regulär 50 €; ermäßigt: 30 €; nur virtuelle Teilnahme: 20 €.

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