Ein nachhaltiges Unternehmen verdient sein Geld mit etwas, das selbst Umwelt oder Gesellschaft voranbringt: Solaranlagen, Ökostrom, Bio-Lebensmittel, Recycling, faire Mode oder ethische Geldanlagen. Ein Nachhaltigkeitsbericht oder eine CSR-Abteilung reicht dafür nicht. Entscheidend ist das Kerngeschäft.
Von außen erkennst du das an ein paar Dingen. Manche Unternehmen sind als B Corp zertifiziert oder erstellen eine Gemeinwohl-Bilanz, andere haben ein Umweltmanagement nach EMAS oder ISO 14001. Einige sind Genossenschaften oder gehören einer Stiftung, damit der Unternehmenszweck nicht vom nächsten Investor abhängt. Ein Siegel beweist aber wenig. Schau dir an, was die Firma verkauft und wie offen sie über ihre Lieferkette spricht.
Weil das Produkt selbst die Wirkung ist, trägt hier auch die Buchhaltung oder der Vertrieb zum Zweck bei. Die Gehälter liegen meist näher an der übrigen Privatwirtschaft als in Vereinen und Stiftungen. Junge Firmen geben dir früh Verantwortung, haben dafür aber weniger feste Strukturen.