Umweltorganisationen setzen sich für Natur, Klima und Ressourcen ein, ohne Gewinn zu erzielen. Die meisten sind eingetragene Vereine, einige Stiftungen oder gemeinnützige GmbHs. Ihr Geld kommt aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Fördermitteln, oft aus Landes-, Bundes- oder EU-Programmen.
Die Unterschiede zwischen ihnen sind groß. Naturschutzverbände haben Landes- und Kreisverbände, betreuen Schutzgebiete und sind als anerkannte Naturschutzvereinigung an Planungsverfahren beteiligt, bis hin zur Klage gegen eine Genehmigung. Kampagnenorganisationen arbeiten vor allem politisch und über die Öffentlichkeit. Umweltstiftungen fördern meist Projekte anderer, statt sie selbst umzusetzen. Und dann gibt es die kleinen Initiativen, die sich um einen Bach, ein Moor oder eine Streuobstwiese kümmern.
Fachleute aus Biologie oder Landschaftsökologie werden genauso gesucht wie Leute für Fundraising und Pressearbeit. Viele Stellen hängen an einem geförderten Projekt und sind deshalb befristet, das zeigt sich auch bei den aktuellen Umwelt Jobs. Bezahlt wird häufig in Anlehnung an den TVöD oder TV-L. Ehrenamtliche Erfahrung, etwa in einer Ortsgruppe, ist bei der Bewerbung ein echtes Plus.