Auszeit vom Job: Gute Gründe, Modelle und Tipps für die Planung

Hattest du schon immer den Traum, mal eine Weltreise zu machen, ein Buch zu schreiben, dich freiwillig zu engagieren oder ein eigenes kreatives Projekt umzusetzen? Oder sehnst du dich danach, längere Zeit am Stück Quality-Time mit deiner Familie zu genießen, ohne Stress und berufliche Verpflichtungen? Vielleicht merkst du, dass du gerade einfach eine längere Pause brauchst, um dich wieder aufzuladen oder um dich beruflich neu zu orientieren? In all diesen Fällen kann eine berufliche Auszeit helfen. Falls du das für dich bis jetzt noch nicht in Erwägung gezogen hast, wird dir dieser Artikel sicherlich Lust darauf machen.

Zach Betten on unsplash.com
von Jana Hansl, 1. Mai 2024 um 12:00

Warum eine Auszeit vom Job?

In unserer schnelllebigen Welt kann es passieren, dass wir uns in einem endlosen Strom aus Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten verlieren. Egal, ob du deinen Job liebst oder hauptsächlich arbeitest, um deine Rechnungen zu bezahlen, kann eine längere Pause auf jeden Fall gewinnbringend sein. Es gibt bestimmte Dinge im Leben, für die freie Wochenenden und ein paar Wochen Urlaub im Jahr einfach nicht ausreichen. Der Gedanke an eine längere Auszeit vom Job mag dir zunächst wie ein nur wenigen Menschen gewährter Luxus erscheinen, oder wie ein »last resort«, wenn gar nichts mehr geht, weil man sich bereits mitten im Burnout befindet - oder kurz davor. Dass es sich bei der Möglichkeit, eine längere Auszeit zu nehmen, (leider!) um ein Privileg handelt, ist keine Frage. Jedoch möchte ich dich mit diesem Artikel dazu ermutigen, mal mit der Idee einer Auszeit zu spielen, auch wenn du bisher dachtest, du hättest keinen »richtigen« Grund dafür oder das wäre für dich sowieso nicht möglich. 

Mir kommt es so vor, als ob immer mehr und mehr Menschen endlich begreifen, dass der Lebensentwurf »Arbeiten und auf die Rente warten« nicht der einzige ist. Was wäre, wenn wir einen Teil der freien Zeit, die am Ende unserer Erwerbstätigkeit (wenn wir Glück haben) winkt, bereits vorziehen und während unseres Berufslebens schon etwas mehr leben? Wenn mehr und mehr Menschen sich den Raum und die Zeit nehmen, in dieser hektischen Welt einmal längere Zeit innezuhalten und wieder zu sich selbst zu finden - was ist dann wohl möglich? Vielleicht würden wir dann die Bedeutung von Leben und Arbeit völlig neu definieren. 

Die Gründe, warum sich manche Personen für eine längere Pause vom Job entscheiden, sind so vielfältig wie wir Menschen selbst. Falls du deinen noch nicht gefunden hast, lies weiter und lass dich inspirieren:

Reisen

Egal, ob du eine Weltreise anstrebst, von einem längeren Roadtrip durch ein bestimmtes Land träumst, oder einfach mal ganz tief in eine ganz andere Kultur eintauchen möchtest, eine Auszeit bietet dir die Gelegenheit dazu. Manche Menschen kombinieren einen Auslandsaufenthalt damit, eine neue Sprache zu lernen/bzw. fließend sprechen zu lernen oder sich in sozialen Projekten zu engagieren. 

Kreativität

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich glaube, die wenigsten Menschen können länger als ein paar Wochen am Stück zuhause auf dem Sofa oder auch an einem sonnigen Strand sitzen und gar nichts tun. Versteh’ mich nicht falsch: Ich finde, es ist absolut essentiell, auch längere Phasen des Nichtstuns und sogar der Langeweile zu erleben, damit wir uns wirklich ausruhen und auf neue Ideen kommen können - doch irgendwann kommt ein Punkt, an dem du - wie eben schon gesagt - auf neue Ideen kommst: Du möchtest irgendetwas Sinnvolles tun oder erschaffen (sonst wärst du ja auch sicher nicht auf unserer Webseite unterwegs, stimmt’s? ;) ). Irgendwann kommt ein Bedürfnis, etwas zum Leben anderer Menschen beizutragen und/oder sich kreativ auszudrücken. 

Vielleicht hast du bereits jede Menge solcher Ideen, doch…dir fehlt einfach die Zeit dazu, z.B. dein Buch zu schreiben, deinen Podcast oder Youtube-Channel zu starten, eine Band zu gründen, dein Fotografie-Projekt umzusetzen, oder, oder, oder… Ist es nicht unfassbar traurig, wie viele fantastische Bücher wahrscheinlich nie geschrieben werden, wie viele Kunstwerke niemals das Licht der Welt erblicken, weil jemand immer wieder gesagt hat »Wenn ich nur die Zeit dafür hätte…«? Nimm deine Ideen und deine Kreativität bitte ernst genug, um ihnen diese Zeit zu schenken. Eine längere berufliche Auszeit kann dir genau das ermöglichen. 

Lernen 

Vielleicht geht es dir aber in erster Linie darum, bestimmte Fähigkeiten zu lernen oder zu verbessern? Mehr Zeit dafür zu haben, Kurse zu besuchen, ein Instrument zu spielen, dich weiterzubilden, Ausbildungen zu machen? All das braucht Zeit, mentale Kapazitäten und Commitment. Und das hast du, wenn du dich eine Weile von beruflichen Verpflichtungen lösen kannst. 

(Neben)selbstständigkeit ausprobieren

Wenn es die rechtlichen Rahmenbedingungen hergeben, kann eine Auszeit auch eine gute Möglichkeit sein, dein Herzens-Business aufzubauen, ohne direkt ein großes Risiko einzugehen.

Berufliche Neuorientierung

Gerade dann, wenn du so müde von deinem Job bist, dass du am liebsten etwas ganz anderes machen würdest, kannst du eine längere Pause super dazu nutzen, um dich beruflich neu auszurichten. Leider nehmen sich viele Menschen, die unzufrieden im Job sind, nicht die Zeit und den Raum, wirklich herauszufinden, was sie in der Tiefe brauchen, um sich im Berufsleben erfüllt zu fühlen. Das Ergebnis: Sie hüpfen von Job zu Job, von Unternehmen zu Unternehmen, doch das Gefühl der Unzufriedenheit bleibt, denn: Es werden nur oberflächliche Veränderungen vorgenommen und es gibt nicht genug Ruhe zur Reflektion zwischen den einzelnen Stationen. Wenn du unerfüllt in deinem jetzigen Job bist, kann eine Auszeit dir dabei helfen, mehr Klarheit und Orientierung zu gewinnen. Was wäre, wenn du z.B. 6 Monate oder sogar ein Jahr deiner ganz persönlichen beruflichen (Neu)orientierung widmen würdest? Damit meine ich nicht nur, zuhause rumzusitzen und vor dich hin zu meditieren, sondern du hättest dann Zeit und Energie, dich zu dem Thema coachen zu lassen, vielleicht kleine Schnupperpraktika in anderen Berufsfeldern zu machen, oder deinen Vorbildern mal durch sogenanntessoganntes »Job-Shadowing« über die Schulter zu schauen, um zu sehen, ob es dich beruflich in diese Richtung zieht.

Erholung und Burnout-Prävention

Im besten Fall gehörst du zu den Menschen, die einen Großteil ihrer Auszeit dazu nutzen können, ihre Träume zu verwirklichen. Es kann aber auch sein, dass du einen Punkt erreicht hast, an dem dir auch dazu jegliche Energie fehlt. Du bist vielleicht schon lange über deine Grenzen hinausgegangen und hast im Job mehr gegeben, als deine Batterien hergeben konnten. Dein Akku ist leer. Für Menschen, die im Burnout oder kurz davor stehen, kann sogar der Gang in den Supermarkt eine erhebliche Belastung sein und gar eine Sache der Unmöglichkeit darstellen. Geschweige denn von Reisen oder sonstigen Projekten. Im Zustand der Überlastung können sogar Dinge, die im Normalzustand zu unserer Erholung beitragen, zu anstrengend sein. Wenn das auf dich zutrifft, dann ist eine berufliche Auszeit keine nice-to-have Option mehr, sondern absolut notwendig für deine mentale und körperliche Gesundheit. In diesem Fall kann es sogar sein, dass dir diese Auszeit von einem Arzt verordnet wird. Aber selbst, wenn du dich nicht krankschreiben lassen kannst, ist es empfehlenswert, sicherzustellen, dass du auf irgendeine Art und Weise eine längere Pause machen kannst. Lieber gestern als morgen und lieber länger als kürzer. Und dann geht es eben nicht darum, zu hoffen, nach ein paar Wochen wieder fit zu sein und wieder loslegen zu können mit dem »normalen« Leben, sondern wirklich nichts zu tun und deinem Geist und Körper eine echte Pause zu gönnen. Auch eine Begleitung durch eine:n Coach oder eine Therapie können hier helfen. 

Besinnung und Reflektion

So schön und wichtig es ist, dass wir unsere Träume verfolgen und unsere kreativen Projekte in die Welt bringen - manchmal ist es auch wichtig, sich einfach nur eine Pause zu nehmen, um in der Stille wieder zurück zu sich selbst zu kommen. Manche Menschen gehen dazu mehrere Wochen oder Monate in ein Kloster. Andere nehmen an Meditations-/ oder Schweigeretreats teil. Das Angebot im In- und Ausland scheint hier immer größer zu werden. Zu oft packen wir unsere freie Zeit mit weiteren Aktivitäten und Verpflichtungen voll. Ich glaube, dass es für ein wahrhaft erfülltes Leben jedoch auch wichtig ist, immer wieder bewusst nach Innen zu schauen, uns in Präsenz zu üben und uns selbst immer wieder wichtige Fragen zu stellen, wie z.B. »Wer bin ich und wie/wer möchte ich sein?«, »Wie will ich leben?«, »Was möchte ich in dieser Welt lassen?«, »Was sind meine tiefsten Wünsche und was möchte ich erleben?« In der Hektik des Alltags kann es nämlich passieren, dass wir uns selbst gar nicht richtig kennenlernen, sondern vielmehr den Wünschen anderer hinterherjagen und unhinterfragt den Programmen der Gesellschaft folgen. In diesem Fall fühlst du dich vielleicht irgendwie unerfüllt, weißt aber gar nicht, warum. Der Grund könnte sein, dass du das Leben einer/eines anderen lebst und dir das vor lauter To-Do-Listen, Erwartungen, die andere an dich haben, Freizeitaktivitäten und sonstigen Verpflichtungen gar nicht auffällt. Widmest du jedoch eine längere Zeit am Stück deiner eigenen Selbstreflektion und der Besinnung darauf, wer du eigentlich bist, kann sich dein wahres Wesen endlich entfalten. 

Na, bist du jetzt überzeugt davon, dass es auch für dich einen richtig guten Grund für eine längere berufliche Auszeit gibt? Dann sehen wir uns einmal an, wie sich das umsetzen lässt. 

Welche Möglichkeiten einer Auszeit vom Job gibt es?

Klassisches Sabbatical

Das Sabbatical ermöglicht es dir, dich für einen bestimmten Zeitraum vollständig von deinen beruflichen Verpflichtungen zu lösen, bei gleichzeitiger Garantie, danach wieder an deinen Arbeitsplatz zurückzukehren. Während eines Sabbaticals bleiben die Arbeitsbeziehungen zwischen dir und deinem Arbeitgeber bestehen. Es gibt verschiedene Formen von Sabbaticals, die von Unternehmen und Organisationen angeboten werden. Oft funktioniert es so, dass du eine Zeit lang weniger Gehalt ausbezahlt bekommst und dein Arbeitgeber den übrigen Betrag vorerst einbehält und dann während deines Sabbaticals als Gehalt ausgezahlt, obwohl du nicht arbeitest. 

Beispiel: Du arbeitest ein Jahr lang Vollzeit, bekommt allerdings nur einen vorab vereinbarten Anteil deines Gehalts ausbezahlt, als würdest du Teilzeit arbeiten. Im nächsten Jahr machst du dann dein Sabbatjahr und bekommst monatlich den zurückbehaltenen Anteil deines normalen Gehaltes ausgezahlt, als würdest du Teilzeit arbeiten. Die Bedingungen für die Rückkehr können vorab zwischen dir und dem Arbeitgeber festgelegt werden. Ein klassisches Sabbatical dauert meist mehrere Monate bis zu einem Jahr. Auch die Dauer hängt von den Regelungen des Arbeitgebers ab. 

Unbezahlter Urlaub

Wenn dir dein Arbeitgeber kein klassisches Sabbatical anbieten kann, ist es eine Alternative, nach unbezahltem Urlaub zu fragen. Auch bei dieser Option kannst du nach der Auszeit wieder an deinen Arbeitsplatz zurückkehren und musst dir keine Sorgen um den beruflichen Wiedereinstieg machen. Wie lange es möglich ist, unbezahlten Urlaub zu nehmen und unter welchen Voraussetzungen, kommt auf die Regelungen des Arbeitgebers an. 

Arbeitsverhältnis beenden

Dir schwebt ohnehin eine berufliche Veränderung vor? Die Rückkehr in den alten Job ist sowieso keine Option? Eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist etwas für Mutige, kann jedoch ganz besonders dann von Vorteil sein, wenn du in deinem jetzigen Job unzufrieden bist und dich neu orientieren möchtest. Manche Menschen nehmen sich auch genau dann eine Auszeit, wenn ein befristeter Vertrag endet. 

Was ist vorzubereiten?

First and Foremost:Triff eine klare Entscheidung, welche die Hauptintention für deine berufliche Auszeit ist. Damit meine ich nicht, dass du direkt anfängst, deine Pause mit anderen Verpflichtungen und Aktivitäten zuzupflastern, so dass du dann im Endeffekt wieder keine Zeit für dich hast, ganz und gar nicht. Ich möchte damit nur sagen, dass du, wenn du schon die finanziellen und organisatorischen Herausforderungen auf dich nimmst, die so eine Auszeit mit sich bringen kann, dir das Ganze doch einen gewissen Mehrwert bringen sollte, oder?

Mein Tipp: Meditiere, schreibe oder kontempliere noch vor deiner konkreten Planung die folgenden Fragen:

  • Was soll nach der Auszeit anders sein als vorher?
  • Was möchte ich erleben?
  • Was möchte ich lernen?
  • Wie könnte diese Zeit meinem persönlichen Wachstum dienen? 
  • Welchen Traum würde ich endlich verwirklichen, wenn ich z.B. ein komplettes Jahr dafür Zeit hätte?

Überlege dir, wie lange deine berufliche Auszeit sein soll (3-4 Monate? Ein Jahr? Ein halbes Jahr?) und wie du sie verbringen willst. Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Es handelt sich um deine Zeit! Wenn du dich erschöpft fühlst und dir eine Auszeit überwiegend nimmst, um einem Burnout vorzubeugen, dann tritt bloß nicht in die Falle, dir zu viel vorzunehmen. Vielleicht möchtest du die ersten Monate nutzen, um dich auszuruhen, viel zu lesen und Zeit in der Natur zu verbringen? Das ist okay! Vielleicht bist du auch voller Energie und Abenteuerlust und möchtest eine Yogalehrer-Ausbildung im Ausland absolvieren und einen Blog darüber schreiben? Auch das ist okay. Erinnere dich, es geht hier um dich. Es ist wichtig, dass du entscheidest, was du dir persönlich von dieser Zeit wünschst. 

Kommunikation mit dem Arbeitgeber

Wenn dir klar ist, wie lange und warum du dir eine Auszeit nehmen möchtest, steht ein Gespräch mit dem Arbeitgeber an. Da es keinen rechtlichen Anspruch auf ein Sabbatical oder auf bezahlten Urlaub gibt (eine Ausnahme gibt es für Beamte und den öffentlichen Dienst), gibt es folge Möglichkeiten: Wenn du großes Glück hast, gehört deine Firma zu denjenigen Unternehmen, in denen es bereits tarifvertraglich festgelegte Regelungen für Sabbaticals gibt. Hierzu kann die Personalabteilung oder der Betriebsrat Auskunft geben. In den allermeisten Fällen wird es jedoch auf eine individuelle Regelung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber hinauslaufen. Achte darauf, dass vertraglich festgehalten bleibt, dass dir nach deiner Auszeit ein Arbeitsplatz in derselben Firma/Position zusteht. Wenn du dich für ein Modell entscheidest, in dessen Rahmen der Arbeitgeber Gehalt für dich anspart, stelle auch sicher, dass deine Ansparungen vertraglich gegen Insolvenz abgesichert sind. Sonst kann es passieren, dass dein gespartes Geld verloren geht, falls dein Arbeitgeber Insolvenz anmelden muss.

Rechtlicher Rahmen und Versicherungen

Je nachdem, in welchem Rahmen deine Auszeit stattfindet, kann es sein, dass bestimmte Versicherungen in dieser Zeit nicht greifen. Wenn du dich beispielsweise freiwillig versichern musst oder eine Vollversicherung im Ausland benötigst, führt das zu zusätzlichen Kosten. Erkundige dich also genau bei deiner Krankenversicherung, welche Gesetze in deinem Fall greifen und welche Möglichkeiten du hast. Bei rechtlichen Fragen kann es sich lohnen, in eine verbindliche Beratung durch einen Anwalt zu investieren, anstatt auf eigene Faust das Internet nach Antworten zu durchforsten.

Finanzierung

Überlege dir genau, wie viel Geld du während deiner Auszeit benötigen wirst und woher das kommt (wie zum Beispiel von Erspartem oder dem zuvor einbehaltenen Gehalt beim Arbeitgeber). Ob du während deiner Auszeit mehr oder weniger Geld benötigst als im »normalen« Alltag, hängt ganz davon ab, was du vorhast. Faktoren, die zusätzliche Kosten während einer Auszeit verursachen können, sind beispielsweise Reise- und Übernachtungskosten, Versicherungen, Lebenshaltungskosten (wenn du in einem teuren Land sein wirst) oder Kosten für bestimmte Kurse usw. Es kann aber auch sein, dass du weniger brauchst als sonst, weil du z.B. deine Wohnung untervermietest und in ein Land reisen wirst, in dem die Lebenskosten deutlich geringer sind, dein Auto nicht benutzt, usw. Plane jedoch im Zweifel lieber immer etwas mehr Ausgaben ein, dann hast du, wenn die Rechnung nicht aufgeht, doch etwas mehr zur Verfügung als gedacht - besser als andersherum.

Wiedereinstieg planen

Falls du nicht in der luxuriösen Situation bist, eine Garantie auf deinen Arbeitsplatz zu haben: Plane bereits vor deiner Auszeit mit ein, dass du auch danach Zeit und finanzielle Rücklagen benötigst, um eine Bewerbungsphase zu überbrücken (oder auch: den Start in die Selbstständigkeit). Du kannst auch deine Kontakte pflegen und die Personen, die bei für dich interessanten Unternehmen arbeiten, wissen lassen, dass du nach deiner Auszeit wieder verfügbar sein wirst. 

Fazit

Auch wenn eine längere Auszeit vom Job bestimmte Risiken mit sich bringt und evtl. finanzielle Opfer fordert - mein Eindruck ist, dass die meisten, die sich eine solche Pause ermöglichen, es im Nachhinein nicht bereuen - sondern ganz im Gegenteil. Vielleicht hast ja jetzt auch du Lust bekommen, einen (oder mehrere) deiner Lebensträume zu verwirklichen und dir dafür den Raum und die Zeit zu nehmen.

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