Thema
Kaum ein Berufszweig kann gleichermaßen so anstrengend wie bereichernd sein. Gerade die Pflegeberufe erfordern viel Geduld und Belastbarkeit, geben den Arbeitenden aber auch viel zurück. Ein Dankeschön der Gepflegten, ein Lächeln oder einfach nur zu sehen, dass seine Arbeit dazu beiträgt, dass es Menschen wieder besser geht. Belohnungen für die harte Arbeit spürt und bekommt man meist sofort zurück. Aber auch andere Berufe wie Erzieher*in, Physiotherapeut*in und Medizinische Assistent*in profitieren von diesem direkten Kontakt mit ihren Schützlingen/Patienten.
Der Reiz, den diese Arbeit ausmacht, ist aber gleichzeitig auch die größte Herausforderung. Der ständige Kontakt zu neuen Menschen, die Konfrontation mit ihren Schicksalen und Lebensgeschichten können einen schnell an seine physischen und psychischen Grenzen bringen. Deshalb sind sowohl Einfühlungsvermögen, aber gleichzeitig auch eine gewisse emotionale Distanz vonnöten - auch in nicht-pflegerischen- und medizinischen Berufen.
Kein Nine-to-Five-Job
Denn auch im Sozialen Dienst ist man ständig mit neuen Schicksälen und teils sehr belastenden Umständen und Tatsachen konfrontiert. Hier müssen sich um vernachlässigte Kinder, Opfer von häuslicher Gewalt oder auch ausgerissene Jugendliche gekümmert werden. Wenn man also einen sozialen Beruf ergreifen will, sollte man schnell die Balance zwischen Nähe und Distanz erlernen - und sich bewusst machen, dass man keinen Nine-to-Five-Job gewählt hat.
Der Bedarf an Fachkräften in unserer Gesellschaft ist in diesem Bereich hoch. So gehört der Bereich »Soziale Arbeit« seit den 60er Jahren zu den wachstumsstärksten Beschäftigungsbereichen in der Bundesrepublik. Der ständige soziale Wandel, soziale Probleme und deren Bewältigungsbedarf werden auch zukünftig dafür sorgen, dass diese Branche sicher und florierend bleibt. Auch die Auswahl an Jobmöglichkeiten trägt sicher zur Attraktivität dieses Berufszweiges bei. So fallen neben den klassischen Berufen wie Krankenschwester/-pfleger, Altenpfleger*in und Sozialarbeiter*in auch Berufe wie Physiotherapeut*in, Theaterpädagog*in, Hebamme, aber auch Gesundheitsmanager*in, Sozialökonom*in, oder Berufe im kirchlichen Bereich wie Diakon*in, Seelsorger*in und Religionspädagog*in in diese Kategorie.
Wer also gerne mit Menschen arbeitet, der Gesellschaft etwas zurückgeben möchte und einen sicheren Job sucht, der ist in diesem Berufszweig genau richtig.
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Du möchtest anderen Menschen helfen, hast eine »soziale Ader«, bist kontaktfreudig und hast den Wunsch, mit deiner Arbeit wirklich etwas bewirken? Dann ist der Themenbereich »Soziale Arbeit« genau die richtige Anlaufstelle für dich.
Kaum ein Berufszweig ist so vielseitig und so abwechslungsreich wie die Sozialbranche. Wenn du dir also nicht genau sicher bist, in welchen Bereich es später einmal genau gehen soll, du aber gerne für andere Menschen da sein und etwas bewirken möchtest, dann kann es ratsam sein, sich das Studienfeld »Soziale Arbeit« etwas genauer anzuschauen.
Die Studieninhalte des Bereichs »Soziale Arbeit« bieten den Studierenden ein breites Repertoire an fachlichen Kompetenzen und Methoden, die es den Absolvent*innen in der Berufswelt ermöglichen, in vielen unterschiedlichen Berufszweigen zu arbeiten. So hast du neben Theorien der Sozialarbeit auch Kurse in Ethik, Psychologie, Recht, und Pädagogik.
Wichtig in diesem Studienfeld sind natürlich auch die Praxiserfahrungen, weswegen Praktika oder sogar ganze Praxissemester in den Studiengängen integriert sind. Dort wendest du das gelernte Wissen an und das Schöne ist, dass du auch umgekehrt von der Praxiserfahrung in deinem Studium profitierst.
Arbeit findest du anschließend in fast allen Bereichen der Sozialbranche und die Jobchancen sind gut. Seit den 1960ern wächst die Branche immer weiter und auch in den kommenden Jahren werden immer mehr Fachkräfte im sozialen Bereich gebraucht.
Wenn du also Blut geleckt hast und gerne mehr erfahren möchtest, dann schau doch gerne in unsere Artikel »Soziale Arbeit studieren: Voraussetzungen, Studiengänge, Berufsfelder« oder »Soziale Arbeit: Arbeitgeber, Jobs, Berufsmöglichkeiten« rein.
Studieren kann man Soziale Arbeit u.a an folgenden Hochschulen: