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Interview mit »Berlin Hilft«

Soziales Engagement in Berlin: Finde mit der »Care-Map-Berlin« in deinem Kiez die richtige Organisation für deine Spende

von Charlotte Clarke, 10. August 2019 07:56
Welche kleinen, unterstützenswerten Projekte gibt es in Berlin? Und welche Art von Spenden werden am dringendsten benötigt - Zeit, Geld oder doch Sachspenden? Die »Care-Map-Berlin« von NeoAvantgarde und Lottoland bietet eine Plattform speziell für kleine und noch eher unbekannte Organisationen. Mit der interaktiven Karte findest du auf einen Blick anhand des ÖPNV-Netzes das passende Projekt direkt in deiner Nähe!

Mit eurer interaktiven Karte »Care-Map-Berlin« möchtet ihr auf kleine gemeinnützige Vereine und Organisationen in Berlin aufmerksam machen, die Unterstützung gebrauchen können. Wie genau funktioniert die »Care-Map-Berlin«?

Charleen: Die Karte wurde anhand des S- und U-Bahn-Netzes kreiert und mit unterschiedlichen Funktionen ausgestattet. Man kann sich dabei durch vier Kategorien klicken: Blutspenden, Geldspenden, Zeitspenden und Sachspenden. Die Art der Spende, die man angezeigt haben möchte, muss grün hinterlegt sein.

Auf welche Art und Weise kann ich mein Herzensprojekt unterstützen?

Charleen: Es gibt natürlich unterschiedliche Möglichkeiten, sich zu engagieren. Auf der Map liegt der Fokus auf den bereits genannten Spendenarten. Klickt man sich durch die Organisationen, findet man schnell einen Link zur Webseite sowie eine Infobox, auf denen weitere Informationen zur Verfügung stehen.

Muss ich mich für eine regelmäßige Unterstützung verpflichten oder kann ich auch einmalig spenden? Gibt es bei Geldspenden einen Mindestbetrag? 

Charleen: Manche Vereine, Stiftungen oder Organisationen geben einen Mindestbetrag für Geldspenden vor, so kann man zum Beispiel einmalig 15 Euro spenden, aber gern auch einen niedrigeren Betrag wählen. Generell ist man jedoch nicht zur regelmäßigen Unterstützung verpflichtet.

Welche Art von Vereinen und Projekte finden sich auf der Karte? Mit welchen Herausforderungen haben insbesondere kleine und unbekannte Organisationen bei der Suche nach Unterstützer*innen zu kämpfen?

Charleen: Die Hilfsorganisationen auf der Karte geben uns die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren, einmalig oder aber regelmäßig. Unterstützung ist überall gern gesehen, besonders bei ehrenamtlichen Einrichtungen. Oftmals sind kleine Vereine benachteiligt, weil sie von sozialem Engagement und Spenden abhängig sind und somit nicht immer die Möglichkeit haben, die große Werbetrommel zu rühren oder viel Zeit in das Marketing zu investieren, da der Fokus auf der ehrenamtlichen Arbeit für Hilfsbedürftige liegt.

Wer steckt hinter dem Projekt und wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Charleen: Oftmals weiß man bereits, dass man etwas Nützliches mit seiner Zeit/seinem Geld/seinen Sachen anfangen bzw. bewirken möchte. Nur strotzen Portale regelrecht mit Informationen für das soziale Engagement. So fällt es schwer, sich zu entscheiden. Genau das möchten wir mit der Map ändern. Daher haben wir als Redaktion (NeoAvantgarde) gemeinsam mit Lottoland diese Karte konzipiert. Sie soll die Entscheidung erleichtern und auf viele Organisationen aufmerksam machen.

Nach welchen Kriterien wurden die Organisationen auf der Karte ausgewählt?

Charleen: Die Organisationen sollten möglichst unbekannt sein und kein „Monopol“ darstellen. Viele Vereine oder Stiftungen erfreuen sich bereits an großer Bekanntheit – das ist auch gut so! Jedoch gibt es noch so viele weitere, tolle Einrichtungen, die man ganz einfach unterstützen kann.

Wie kann ich mich als Verein in die Care-Map-Berlin eintragen lassen?

Charleen: Die Karte ist vorerst fertiggestellt, wir sammeln jedoch gern Anregungen und versuchen, bei einer möglichen Überarbeitung alles zu berücksichtigen bzw. neue Vereine mit aufzunehmen.

Bislang gibt es die Care-Map nur für Berlin. Ist eine Ausweitung des Projektes auf andere Städte geplant?

Charleen: Momentan nicht, aber das kann sich auch schnell ändern :)

Finde jetzt deine Herzensprojekt und unterstütze Berlin mit einer guten Tat! Hier geht es lang zur Website von »Berlin Hilft«.


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