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Nachhaltigkeitskonferenz der GLS Bank

Ein Einblick ins GLS-BarCamp: »It’s not that easy being Green«

von Charlotte Clarke, 20. Juli 2016 07:41
Mitte Juni lud die GLS Bank Interessierte zu einem Nachhaltigkeits-BarCamp mit dem Slogan »It’s not that easy being Green«, welches im Rahmen der GLS-Jahresversammlung im Audimax der Ruhr-Universität Bochum stattfand - ein Ort, der laut Vorstandschef Thomas Jorberg mit seiner Symbolkraft für die Entwicklung neuer Ideen nicht zufällig gewählt wurde. In insgesamt neun Diskussionsrunden konnten die Teilnehmer verschiedenste Nachhaltigkeitsthemen und mögliche Handlungsfelder diskutieren.

Die sozial-ökologische GLS Bank, die auch ihren Hauptsitz in Bochum hat, ist genossenschaftlich organisiert und legt bei der Vergabe von Krediten besonderen Wert darauf, dass die finanzierten Projekte und Investitionen sozialen und/oder ökologischen Mehrwert schaffen. Darüber hinaus ermöglicht die GLS Bank ihren Kunden, selbst zu entscheiden, in welche Projekte/Branchen ihr angelegtes Geld fließen soll.

Auch beim GLS BarCamp war Mitreden erwünscht: denn dabei handelt es sich um eine Form des Open Space, ein offenes Konferenzformat, welches seinen Ursprung in der Softwareentwickler-Szene hat. Dabei werden die Inhalte der einzelnen Workshops und Diskussionsrunden, den sog. Sessions, von den Teilnehmern selbst eingebracht und entwickelt, oftmals sogar spontan vor Ort. Darüber hinaus steht die Teilnahme jeder/jedem Interessierten offen. Über die Auswahl der Themenvorschläge wird in der Regel per Mehrheitentscheid abgestimmt.

So auch beim GLS BarCamp, auf dem sich eine bunte Mischung aus Studierenden, Wissenschaftlern, Akteuren aus verschiedenen Bereichen der Nachhaltigkeit und interessierten Besuchern aus ganz Deutschland zusammen fand. Nach der Begrüßung erfolgte, getreu dem Motto »It’s not that easy being Green«, die gemeinsame Planung der Sessions, wobei es jedem Teilnehmer freistand, einen Themenvorschlag zu äußern. Im Mittelpunkt standen dabei Themen zum Nachhaltigen Lebensstil und die damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen sowie natürlich auch Gestaltungsmöglichkeiten und innovative Problemlösungskonzepte. Zur Verfügung standen drei Zeitfenster, in denen jeweils drei Sessions parallel liefen – man hatte also die Qual der Wahl. Um möglichst viele der genannten Themen diskutieren zu können, wurden verwandte Themen mit ähnlichem oder sich ergänzendem Inhalt in Clustern zusammengefügt. Die endgültigen neun Sessions, die auf dem Programm standen:

1) Design Thinking als Methode zur Entwicklung einer innovativen Austauschplattform

2) Alternative Finanzsysteme & Lokalwährungen

3) Selbstorganisation & Demokratische Entscheidungsfindung in Gruppen

4) Entscheidungen für komplexe gesellschaftliche Fragestellungen treffen: Wie begegnen wir dem Gefühl Überforderung?

5) Gemeinwohlökonomie

6) Regenerative Energien & Energieautarkie

7) Nachhaltigkeitsstrategien an Hochschulen & Repair Cafés & Permakultur

8) Potential von Wohngemeinschaften für eine Nachhaltige Entwicklung

9) Gesundheit & Nachhaltigkeit – Gesundheit ist eine Frage der Informiertheit

Die Sessions dauerten jeweils 45 min und waren entweder als interaktive Mini-Workshops, Kurzvorträge oder als offene Diskussionsrunden gestaltet. Darüber hinaus bestand genügend Gelegenheit, sich im Foyer auszutauschen und die in den Sessions angesprochenen Themen zu vertiefen. So konnten sich die Teilnehmer in kurzer Zeit mit mehreren Themen auseinandersetzen und eine bunte Auswahl an inspirierenden Impulsen mit nach Hause nehmen.

Im Anschluss an das BarCamp waren alle Teilnehmer zur Jahreshauptversammlung der GLS eingeladen, bei der u.a. eine gemeinsame Kochaktion sowie ein Poetry Slam auf dem Programm stand.


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